Die betreute Wohngemeinschaft

Adresse
c/o Balthasar-Neumann-Platz 1
97440 Werneck

Ansprechpartnerin:
Carolin Haas, Sozialtherapeutische Fachkraft
Christine Weber, Erzieherin
Balthasar-Neumann-Platz 1
97440 Werneck

Tel: 09722/948511
Mail: betreutes-wohnen@aufwind-ev.de

Auf dem Gelände des Balthasar-Neumann-Schlosses betreibt der Aufwind e. V. eine betreute Wohngemeinschaft. Die Wohngemeinschaft ist für chronisch psychisch kranke Menschen konzipiert, die einen neuen Lebensmittelpunkt jenseits der Betreuungsleistungen von vollstationären Wohnheimen finden wollen.

Das Raumangebot

Die Wohngruppe besteht aus vier Einzelzimmern, einer Gemeinschaftsküche, einem Wohnzimmer, Bad, Toilette, Terrasse und Gartenanteil.

Die Betreuung

Die WG wird von einer sozialtherapeutischen Fachkraft und einer Hauswirt-
schaftskraft betreut, die von ehrenamtlichen Bürgerhelfern unterstützt werden.

Das Betreuungsangebot

Die Wohngemeinschaft ist für Menschen mit einer langjährigen psychischen Erkrankung konzipiert.
Die Bewohner müssen vor Aufnahme in die Wohngemeinschaft mit ihrem Wohnsitz in Unterfranken gemeldet sein. Zudem sollten Sie bereit sein, in einer Gruppe von Gleichbetroffenen zu leben und sich an der sozialen Gemeinschaft, wie auch an den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu beteiligen.
Da Betreuungsleistungen durch Fachpersonal i. d. R. lediglich stundenweise von Montag bis Freitag zur Verfügung gestellt werden können, sollten die Bewohner über ausreichende Fähigkeiten zur Bewältigung des Alltags verfügen und die Bereitschaft mitbringen, einer stundenweisen Beschäftigung (z. B. im Tageszentrum des Aufwind e. V.) nachzugehen.

Die Ausschlusskriterien



Die Kosten

Die Betreuungsleistungen werden im Rahmen der Eingliederungshilfe durch den überörtlichen Sozialhilfeträger finanziert. Hilfesuchende mit überdurchschnittlichem Einkommen oder Vermögen müssen sich ggf. an den Betreuungskosten beteiligen. Dies ist im Wege des Kostenübernahmeantrages beim zuständigen Sozialhilfeträger (i. d. R. beim Bezirk Unterfranken) abzuklären.

Darüber hinaus entstehen Kosten für Miete, Verpflegung und Unterhalt, die bei Bedarf vom örtlichen Sozialhilfeträger auf Antrag übernommen werden.

Das Aufnahmeverfahren

Der grundsätzliche Betreuungsbedarf im betreuten Wohnen wird in der Regel telefonisch mit dem Betroffenen selbst, mit Angehörigen, gesetzlichen Betreuern oder mit professionell in Diensten und Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung Tätigen abgeklärt.
Bei genereller Indikation und Interesse des Betroffenen findet ein Aufnahmegespräch mit der zuständigen Fachkraft statt, bei dem die Erwartungen des Betroffenen, sein konkreter Unterstützungsbedarf und die zur Verfügung stehenden Betreuungsleistungen abgeklärt werden.

In einem nächsten Schritt wird gemäß dem „Gesamtplanverfahren des Verbandes der Bayerischen Bezirke“ das Aufnahmeverfahren abgewickelt (Sozialbericht, Ärztlicher Bericht, ggf. Kostenübernahmeantrag beim überörtlichen Sozialhilfeträger).

Voraussetzung für die Aufnahme ist dann eine positive fachliche Stellungnahme des Sozialpädagogischen Dienstes des überörtlichen Sozialhilfeträgers sowie ggf. ein Kostenübernahmebescheid.
Vor der Aufnahme ist eine schriftliche vertragliche Vereinbarung über die Miet- und Betreuungskonditionen obligatorisch.

Mit der Aufnahme beginnt eine dreimonatige Probezeit, in der das Vertragsverhältnis beiderseits ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen aufgelöst werden kann. Danach gilt eine dreimonatige Kündigungsfrist.